in der Anfangsphase des Spritzens, ist der Rьckprall im Allgemeinen mit unerwьnsch- tem Materialverlust und Kosten verbunden. Daher haben wirtschaftliche und technische Erwдgungen dazu gefьhrt, die grцsste Korngrцsse eines solchen Spritzbetons zu begren- zen, in der Regel auf 8 mm. Da die kinetische Energie von Teilchen mit ihrem Radius in der dritten Potenz ansteigt, sind grцssere Gesteinskцrnungen ein sehr ьberproportionaler Teil des Rьckpralls. Die Begrenzung der Rezeptur auf 0 – 8 mm verringert den Rьckprall, z.B.
auf weniger als 10% bei Nassspritzbeton und der Spritzbeton erhдlt zudem eine feinere und gleichmдssigere Oberflдche, die дsthetischen und technischen Anforderungen gerecht werden kann, ohne dass eine zusдtzliche Ausgleichsschicht, z.B. als Untergrund fьr Dich- tungsbahnen im Tunnelbau, erforderlich ist. 1 Die Spritzbetontechnik wurde in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt und signifikant verbessert. Was die Menge des Spritzbetons betrifft, so haben sich die Mдrkte und die Technologie vom Trockenspritzen zum Nassspritzen verlagert.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass das modernere Nassspritzen die дltere Methode des Trockenspritzens ersetzen wird, da sich beide fьr unterschiedliche Anwendungen und Anforderungen entwickelt haben. In den letzten Jahren existieren die beiden Verfahren parallel nebeneinander. Da die Dьnn- stromausrьstung viel kleiner und einfacher zu bedienen ist, wird das Trockenspritzen vor allem fьr die Applikation kleinerer Mengen verwendet, z.B. bei Reparatur- und Spezial- arbeiten wie dem Bau von Schwimmbдdern oder sogenannten Erdhдusern. Das Nasssprit- zen hingegen wird vor allem im Tunnelbau und im Bergbau eingesetzt, wo grosse Mengen Spritzbeton in kurzer Zeit aufgetragen werden mьssen, z.B.
zur Felsstabilisierung. Typi- sche Dichtstromspritzmaschinen verfьgen ьber eine Nennspritzleistung von bis zu 30 m 3 pro Stunde. Abb 1.2: Spritzbeton im Dichtstromverfahren 9