stдrkung kann klassisch mit Bewehrungsmatte und/oder Stahlbewehrung oder als inhд- rente Verstдrkung durch die Zugabe von Fasern in die Mischung wдhrend der Herstellung der Grundmischung erfolgen. Dauerhaftigkeit: Es gibt viele Parameter, von der Ausgangsmischung bis zu den Fдhig- keiten des Dьsenfьhrers, die einen wesentlichen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit des Spritzbetons haben, z.B. w/z-Wert, Zementart und -menge, Zusatzstoffe, Siebkurve sowie die Qualitдt des Einbaus. Dauerhaftigkeit ist auch ein Sammelbegriff fьr mehrere Spritzbetoneigenschaften:
Wasserdichtigkeit Wenn der Spritzbeton zu durchlдssig ist und/oder der Grund-/Bergwasserdruck zu hoch ist, kann Wasser in die Spritzbetonstruktur eindringen. Durch das in den Spritzbeton eindringende und austretende Wasser sind zwei Arten des Abbaus der Zementmatrix mцglich: Entweder durch chemischen Angriff gelцster Stoffe aus dem umgebenden Grundwasser oder durch Auslaugung chemischer Bestandteile aus der Spritzbetonmatrix. In dieser Hinsicht ist die Dichte des Spritzbetons ein Schlьsselfaktor fьr eine dauerhafte Spritzbetonauskleidung. Massnahmen wie die Verringerung des Zementgehalts, die Substitution des Klinkers oder die Zugabe von Zusatzstoffen (z.B.
Flugasche, Mikrosilika) und die Verringerung des w/z-Wertes sind unerlдsslich. Bestдndigkeit gegen chemische Angriffe Insbesondere ist es der Sulfatangriff, der zu einem chemischen Abbau von Zement- hydraten fьhrt, z.B. durch verzцgerte Ettringitbildung, die eine mechanische Kraft aufgrund des Kristallisationsdrucks verursacht, oder durch Thaumasitbildung, die zur Zersetzung der Zementmatrix fьhrt. Die Spritzbetonauskleidung muss dieser Art von Angriff standhalten, die mit der chemischen Beschaffenheit des Wassers aus der Tunnelumgebung zusammenhдngt. Dies geschieht entweder durch eine geeignete Materialauswahl, z.B.
durch die Verwendung von sulfatbestдndigem Zement (C 3 A- armer Zement), Abdichtungsmassnahmen, wie die Reduzierung des w/z-Wertes, und die Zugabe von Silikastaub. Bestдndigkeit gegen Auslaugung Infolge der Wasserdiffusion durch die Spritzbetonmatrix ist der ausgehдrtete 3 Abb 3.2: Schдden durch unzureichend dauerhaften Spritzbeton (z.B. Kristallisationsdruck durch Sulfatangriff) 27